Tove Jansson

Fair Play


Aus dem Schwedischen von Birgitta Kicherer. Kampa, 128 Seiten, € 12,-


Mari ist Schriftstellerin, Jonna Grafikerin. Sie leben im selben Haus mit Blick auf den Hafen Helsinkis, nur der Dachboden trennt ihre Wohnungen voneinander. Eine tiefe Zuneigung verbindet die beiden Frauen, die so unterschiedlich sind und sich vielleicht gerade deshalb so gut ergänzen. Seit Jahrzehnten arbeiten, lachen und streiten sie miteinander, im Winter in ihren Ateliers, im Sommer auf einer winzigen Schäreninsel. Sie versäumen Dinnerpartys von Freunden, um stattdessen Fassbinder-Filme zu schauen, fahren gemeinsam mit dem Bus durch Arizona, machen Videos von leeren Karussellen und Haien und reflektieren dabei immer wieder ihre Beziehung und ihr Altern. Selbst wenn es nur darum geht, neue Bilder an die Wand zu hängen, erzählt „Fair Play“ vom ewigen Geben und Nehmen, von Kompromissen und Kommunikation, Missverständnissen und Verstimmungen und von dem Wandel, den eine Beziehung durchläuft, wenn die Menschen sich verändern.

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