Patricia Highsmith

Ladies. Frühe Stories

Aus dem Amerikanischen von Melanie Walz, Dirk van Gunstern und pociao, Diogenes, 320 Seiten, € 24,-

Eine junge Frau versucht sich mit einem Mord aus ihrer Ehe zu befreien. Ein Au-pair-Mädchen zündet das Haus seiner Arbeitgeber an, damit sie die ihr anvertrauten Kinder retten und zur Heldin werden kann. Zwei junge Mütter, geeint durch ihre unglücklichen Ehen, getrennt durch den Klassendünkel der einen und das Liebesglück der anderen. Ein Findelkind, das von Nonnen als Mädchen aufgezogen wird und das Kloster sprengt, um endlich ein Junge werden zu können. Frauen – so unterschiedlich wie anrührend wie smart wie fies wie unvergesslich.

Ehe Patricia Highsmith durch ihren ersten Roman „Zwei Fremde im Zug“ über Nacht berühmt wurde, schrieb sie psychologische Stories. Über tapfere Liebende, entwurzelte Einwanderinnen, wissende kleine Mädchen und vom Leben gebeutelte Frauen. Damals erschienen sie nur verstreut in Schul- und Frauenmagazinen. Umso schöner für uns, nun dürfen wir sie neu entdecken.

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