Anderland III – Ein Ort für Poesie
Ein Abend für Elke Erb
Mit Steffen Popp und Monika Rinck

Dienstag, 14. Mai um 19:00 Uhr
Stadtbibliothek Köln, Josef-Haubrich-Hof 1, 50676 Köln
Eintritt: 12,- € / 10,- €. Kombiticket für beide Abende 18,- €
Kombiticket für Student*innen 15,-€
VVK über die Buchhandlung: info@bittner-buch.de, 0221-2574870

Anderland„, das Kölner Fest der Poesie, findet in diesem Frühling zum dritten Mal statt. An zwei hintereinander folgenden Tagen steht die Lyrik im Zentrum. Zu Gast in der Kölner Stadtbibliothek sind diesmal die Autor*innen Steffen Popp, Monika Rinck und Birgit Kreipe.

Der erste Abend ist der Dichterin Elke Erb (*1938) gewidmet, die zu den wichtigsten Stimmen der deutschsprachigen Poesie der Gegenwart zählte. Ihr innovatives Werk beeinflusst seit Generationen junge Dichterinnen und Dichter. Nach einer kurzen Begrüßung sprechen die Schriftsteller*innen Steffen Popp und Monika Rinck über Erbs Werk und stellen eine Auswahl ihrer Texte vor, die sie kürzlich gemeinsam im Suhrkamp Verlag unter dem Titel „Das ist hier der Fall“ anlässlich des Georg-Büchner-Preises herausgegeben haben.

Monika Rinck, geboren 1969 in Zweibrücken, veröffentlichte Essays, Prosa und Gedichte in Zeitschriften und Anthologien. Ihre Arbeit wurde mehrfach mit Preisen gewürdigt, unter anderem mit dem Heinrich-von-Kleist-Preis, dem Ernst-Jandl-Preis und dem Roswitha-Preis. Rinck ist Mitglied in der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Akademie der Künste Berlin. 2016/2017 war sie in Köln Kuratorin des internationalen Festivals Poetica III. Seit 2023 ist sie Professorin für Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln.

Elke Erb, geboren 1938 in der Eifel, gestorben 2024 in Berlin. Seit 1966 war sie freie Schriftstellerin. Seit 1974 Übersetzungen der Texte von Marina Zwetajewa sowie Nachdichtungen überwiegend aus dem Russischen. Zahlreiche Preise und Stipendien, so wurde ihr 1988 der Peter-Huchel-Preis zugesprochen. Elke Erbs Bücher erschienen in kleineren Verlagen und Zeitschriften jenseits des Mainstreams. Seit 1998 publizierte sie vor allem bei dem auf Poesie spezialisierten Urs Engeler. Sie war Mitglied in der Berliner Akademie der Künste. 2020 bekam Erb den Georg-Büchner-Preis.

Steffen Popp, geboren 1978 in Greifswald, lebt als Dichter, Literaturwissenschaftler und Übersetzer in Berlin. Popp veröffentliche seit 2004 die Gedichtbände Wie Alpen, Kolonie Zur Sonne, Dickicht mit Reden und Augen und 118. Er erhielt den Peter-Huchel-Preis, 118 stand zudem 2017 auf der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse, 2018 wurde Popp in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung aufgenommen. 2022 hatte er die Thomas Kling-Poetikdozentur an der Uni Bonn inne.

In Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln und dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln.

Fotos: © Erb: Ute Schendel, © Popp: Renate von Mangold © Rinck: Mirko Lux, VATMH

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