Colm Tóibín – Der Zauberer

Datum: Donnerstag, 21. Oktober 2021 um 19.30 Uhr
Ort: N.N.
Moderation: N.N.
Eintritt: N.N.

Ein literarisches Ereignis. Colm Toibin erzählt mit einmaliger Empathie das Leben von Thomas Mann als Roman. Von der Kindheit in Lübeck bis zur Heirat in München, von der Gegnerschaft gegen die Nazis bis zum amerikanischen Exil. Wie viele Gesichter hatte der weltberühmte Autor und Familienvater, der sein Gefühlsleben verborgen hielt, zerrissen zwischen homosexuellem Begehren und familiärem Pflichtgefühl, zwischen der Wonne der Bürgerlichkeit und der künstlerischen Askese? Selten wurde so feinfühlig, vorurteilslos und mit frappierender Leichtigkeit über den legendären Schriftsteller und seine schillernde Familie geschrieben. Ein Künstlerroman, wie man ihn in Deutschland noch nie gelesen hat.

Colm Tóibín, 1955 in Enniscorthy geboren, ist einer der wichtigsten irischen Autoren der Gegenwart. Bereits sein erster Roman „Der Süden“ (1994) wurde von der Kritik enthusiastisch gefeiert. Bei Hanser erschienen der Henry-James-Roman „Porträt des Meisters in mittleren Jahren“ (2005), „Mütter und Söhne“ (Erzählungen, 2009), „Brooklyn“ (Roman, 2010), „Marias Testament“ (Roman, 2014), „Nora Webster“ (Roman, 2016) und zuletzt „Haus der Namen“ (Roman, 2020). Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem IMPAC-Preis.

© Autoren-Foto: Peter-Andreas Hassiepen 

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