Dorothea Zwirner – Thea Sternheim

Datum: Donnerstag, 2. Dezember um 19 Uhr
Ort: Stadtbibliothek Köln, Josef-Haubrich-Hof, 1, 50676 Köln
Deutscher Text: Marion Mainka
Eintritt: 8,-€ / 6,-€ (VVK über KölnTicket)

Thea Sternheim (1883-1971) stand meist im Schatten ihres Ehemanns, des umjubelten und skandalumwitterten Dramatikers Carl Sternheim (1878-1942). Dabei hat sie aktiv am Aufbruch der Moderne teilgenommen: als Mitarbeiterin, Muse und Mäzenin, als Sammlerin avantgardistischer Kunst von van Gogh bis Picasso, als intellektuelle Freundin zahlreicher Künstler, als Amateurfotografin berühmter Zeitgenossen, aber vor allem als hellwache Chronistin ihrer Epoche. Dorothea Zwirner schrieb die erste Biographie über Thea Sternheim und erzählt auf sehr literarische Weise das Leben dieser herausragenden Frau des Kunst- und Kulturlebens des 20. Jahrhunderts. Ausgewählte Texte von Thea Sternheim werden von der Schauspielerin Marion Mainka vorgetragen.

Thea Sternheim (1883-1971) war von 1907 bis 1927 mit dem Schriftsteller Carl Sternheim verheiratet. Außer ihrem Jahrhundert-Tagebuch schrieb sie den Roman „Sackgassen“ sowie die Erzählung „Anna“, die unter dem Namen ihres Mannes erschien.

Dorothea Zwirner ist Kunsthistorikerin und verfasste zahlreiche Texte zur zeitgenössischen Kunst. Sie lebt und arbeitet als freie Autorin und Kritikerin in Berlin. Veröffentlichungen u. a: „Pali Meller: Papierküsse. Briefe eines jüdischen Vaters aus der Haft 1942 /43“ (2012); „Rodney Graham: Collector`s Choice Vol. 1“ (2004); „Marcel Broodthaers: Die Bilder, die Worte, die Dinge“ (1997).

Marion Mainka, Schauspielerin, Sprecherin und Moderatorin, wurde an der Stage School of Dance and Drama in Hamburg ausgebildet. Neben Theaterengagements wirkte sie in zahlreichen Fernsehproduktionen, u.a. „Wilsberg“, „Tatort“, und „Der große Bellheim“ mit, und ist festes Mitglied im Sprecherensemble des WDR und beim Deutschlandfunk.

Eine Veranstaltung der Stadtbibliothek Köln in Kooperation mit der Buchhandlung Bittner, gefördert im Rahmen von »Neustart Kultur« der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

© Autoren-Foto: privat

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