„Schieferbruchverse“ und
„Das verschwundene Viertel“
Buchpremiere mit Agnieszka Lessmann und Frank Olbert
Donnerstag, 12. November, 19:00 Uhr
Interim der Zentralbibliothek Köln, Hohe Str. 68-82, 50667 Köln
Eintritt: 8,-€ Euro / ermäßigt 6,-€ bzw. 4,-€. Karten im Vorverkauf über KölnTicket
Vom Schieferbruchstück mit der Alefbejt-Übung eines mittelalterlichen Schulkindes bis zum Limonadenetikett aus dem Nachlass des Vaters: Agnieszka Lessmanns Gedichtzyklus „Schieferbruchverse“ erzählt von zwei parallelen Erkundungen, der archäologischen Ausgrabung des jüdischen Viertels in Köln und der Suche der Autorin nach der Bedeutung ihrer Herkunft. Anhand der Geschichte des Kölner und des gesamten aschkenasischen Judentums beschäftigt sich Frank Olberts Essay „Das verschwundene Viertel“ mit den Grundlagen des europäischen Antijudaismus.
In ihrer Lesung begeben sich Lessmann und Olbert auf eine Reise durch die Zeitschichten. Lyrik und historischer Essay treten an diesem Abend in einen Dialog, der die Geschichte des mittelalterlichen jüdischen Viertels von Köln ebenso umfasst wie den Antisemitismus des 20. Jahrhunderts, der sich in die Biografie Lessmanns einschrieb.
Agnieszka Lessmann ist Lyrikerin, Hörspiel- und Romanautorin. Die Arbeit an ihrem aktuellen Gedichtband „Schieferbruchverse“ wurde vom Deutschen Literaturfond gefördert.
Der Publizist Frank Olbert war Feuilletonchef des Kölner Stadt-Anzeiger.
Eine Veranstaltung des LiteraturinKölnArchivs (LiK) in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner und der Germania Judaica – Kölner Bibliothek zur Geschichte des Deutschen Judentums e.V.
© Foto Lessmann: Annette Mück, © Foto Olbert: Ilana Schwarz
