Der Verlag

Ausgezeichnete Lektüre

Heinrich-Böll-Preis

Juli Zeh. Heinrich-Böll-Preis 2019

Die Schriftstellerin Juli Zeh ist Trägerin des Kölner Heinrich-Böll-Preises 2019. Aus diesem Anlass entstand der 3. Band der Preisreden in der Schriftenreihe des Heinrich-Böll-Archiv und des Literatur-in-Koeln-Archiv (LiK). In der Begründung der Jury wurde hervorgehoben, dass Juli Zeh zu den Schriftstellerinnen zählt, die einen der ersten Plätze in der deutschen Gegenwartsliteratur für sich in Anspruch nehmen dürfen. Weiter lesen…

Ilija Trojanow. Heinrich-Böll-Preis 2017

Im Rahmen der Schriftenreihe des Heinrich-Böll-Archivs und des LiK-Archivs ist eine Publikation erschienen, die die Verleihung des Heinrich-Böll-Preises an Ilija Trojanow dokumentiert. Der Preis wurde am 24. November 2017 im Historischen Rathaus von Oberbürgermeisterin Henriette Reker überreicht. Trojanow zählt zu den international bekanntesten deutschsprachigen Schriftstellern, … Weiter lesen…

Herta Müller. Heinrich-Böll-Preis 2015

Die Publikation über die Verleihung an Herta Müller beinhaltet neben den Reden von Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Prof. Dr. Friedmar Apel und Herta Müller, die gekürzte Fassung eines Gesprächs, das Herta Müller und Ernest Wichner am Vortag der offiziellen Preisverleihung in der Kölner Zentralbibliothek führten. Weiter lesen…

TransLIT

Kathrin Röggla

2019 war die österreichische, in Berlin lebende Autorin Kathrin Röggla an der Universität zu Köln zu Gast, die mit ihren Texten die mediale Grenzüberschreitung seit Mitte der 1990er Jahr zur Kunstform erhoben hat. Ihre transgressive Schreibweise steht im Zeichen des permanenten Experimentierens mit Formen der Literatur einerseits, mit Formaten der Gesellschaftstheorie andererseits. Weiter lesen…

Thomas Meinecke

Das Werk Thomas Meineckes, der 2018 die dritte translit-Dozentur innehatte, kreist um die Möglichkeiten einer depotenzierten Autorschaft, die als Ort fungiert, an dem sich Diskurse kreuzen und Literatur sich mit anderen Kunstformen vermischt. Weiter lesen…

Felicitas Hoppe

Dieser Band dokumentiert, wie Felicitas Hoppe, die 2016 die zweite TransLit-Dozentur innehatte, ihr literarisches Schreiben auf phantasievolle und sensible Weise mit anderen medialen Formen verbindet. „In ihrem die Kölner TransLit eröffnenden Poetikvortrag, der in dieser Dokumentation nun erstmals abgedruckt ist, spricht Felicitas Hoppe über das Verhältnis von Mündlichkeit und Schriftlichkeit. Weiter lesen…

Marcel Beyer

Das literarische Werk Marcel Beyers, der die erste TransLIT Dozentur innehatte, bietet wie kaum ein Werk in der Gegenwartsliteratur Möglichkeiten und Formen einer (inter)medialen Transformation von Literatur. Die vorliegende Dokumentation enthält den Poetikvortrag Marcel Beyers und seine drei redigierten Gespräche mit der Comiczeichnerin Ulli, Lust, dem Komponisten Enno Poppe und der Hörspielregisseurin Iris Drögekamp. Weiter lesen…

Thyssen Lectures

Die Europäische Union als demokratische Föderation

With the „Thyssen Lectures“ the Fritz Thyssen Foundation is continuing a tradition that it initiated in Germany in 1979 and followed by venues at a series of universities in the Czech Republic, Israel, the Russian Republic and, most recently, in Turkey. The series in Greece is being organised for a period of four years under the leadership of Prof. Vassilios Skouris, former President of the European Court of Justice and current Director of the Centre of International and European Economic Law (CIEEL), … Weiter lesen…

Die derzeitige Lage der Europäischen Union – eine Fußangel für diejenigen, die sich ihren Grundwerten verpflichtet fühlen?

Article 2 TEU enumerates the European Union’s core values, thereby setting out its legal foundation. The key components are encompassed by the notion of the rule of law. These are the basic commitments which each EU Member State must live up to, and the demands which they must attach to each other. The phrase „without the rule of law there can be no European Union“ is entirely correct as a matter of legal principle. Weiter lesen…

Die Idee der Europäischen Wertegemeinschaft

Die Berufung auf die europäische Wertegemeinschaft war viele Jahrzehnte eine beruhigende façon de parler. Angesichts der politischen Entwicklungen in einigen Mitgliedstaaten der EU in den letzten Jahren hat sich die Situation grundlegend verändert. Wir sind auf einmal herausgefordert, Farbe zu bekennen und deutlich zu machen, was uns diese Wertegemeinschaft, die offensichtlich mehr sein will als eine reine Rechtsgemeinschaft, … Weiter lesen…

lik

Wie Kunst entsteht wird immer ein Geheimnis bleiben Heinrich Böll und die Bildende Kunst

Der fünfte Band der Schriftenreihe »lik« widmet sich erstmals einem bislang wenig beachteten Thema in der Rezeption Heinrich Bölls. Die Frage, inwieweit sich der Autor mit bildkünstlerischen Aspekten auseinandergesetzt hat und welche Spuren diese im Werk Heinrich Bölls hinterlassen haben, steht im Fokus der Publikation. Dabei wird deutlich, dass es Böll weniger um kunsttheoretische Aspekte ging, als vielmehr um ästhetische Komponenten, wie z. B. die Darstellung von Licht und Farbe. Weiter lesen…

Lokalseiten. Jürgen Becker

Köln ist eine Stadt, „die in ihrer Widersprüchlichkeit genügend Reize für einen Künstler hat. Es ist für meine Bücher wichtig, daß sie gerade hier entstanden sind“. Diese Aussage Jürgen Beckers bildet die Basis für die Entstehung des 4. Bandes der Schriftenreihe „lik“, denn wie kaum ein anderer seiner Kölner Schriftstellerkollegen oder -kolleginnen, hat sich Becker mit dem Ort seiner Herkunft und seiner Wirkungsstätte literarisch auseinandergesetzt. Weiter lesen…

Die ungeheure Vielfalt der Welt festhalten. Dieter Wellershoff

Anlass für den dritten Band der Schriftenreihe „lik“ ist der 90. Geburtstag des Kölner Autors Dieter Wellershoff am 3. November, der dem Literatur-in-Köln-Archiv seit der Gründung in den 1970er Jahren tief verbunden ist. Neben einem Werkgespräch zum Thema Raum und Literatur, das Dr. Gabriele Ewenz und Prof. Dr. Werner Jung mit dem Autor führten, präsentiert der Band ›Trouvaillen‹, aus mehr als fünfzig Jahren. Weiter lesen…

Jedes Buch hat ein Gesicht. Heinrich Böll, Heinz Friedrich und Celestino Piatti

Der Schweizer Graphiker Celestino Piatti (1922-2007) arbeitete über 30 Jahre für den „Deutschen Taschenbuch Verlag“ (dtv), in dem bis heute das Werk Heinrich Bölls als Taschenbuchlizenz verlegt wird. Als 1961 dtv als Zusammenschluss von elf Verlagen in München gegründet wurde, ahnte wohl keiner der beteiligten Gesellschafter, dass sich das graphische Konzept Piattis als so erfolgreich erweisen würde. Weiter lesen…

In der Stadt, wo Du lebst…, Hans Bender in Köln

Eine neue Schriftenreihe gewährt Einblick in die Schätze des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) und des Heinrich-Böll-Archivs der Kölner Stadtbibliothek und ehrt mit dem ersten Band einen der bedeutendsten Kölner Autoren und Herausgeber, Hans Bender. Der erste Band der neuen Schriftenreihe möchte diese Spuren sichtbar machen und die poetischen Reflexionen des Autors über die Rheinmetropole dokumentieren. Weiter lesen…

Lesenswert

Gleich nebenan. Pariser Jahre ’86-’20

Paris ist ein Mythos, eine Stadt, die vor Selbstbewusstsein strotzt. Als Rudolf Rach 1986 mit seinem alten Mercedes nach Paris fuhr, um einen Verlag zu kaufen, wettete niemand mehr einen Cent auf ihn. Wie würde er in einer Stadt reüssieren können, die sich für die kulturelle Hauptstadt der Welt hielt? Weiter lesen…

Alles ist möglich. ’39 bis ’86

Durch Krieg und Wiederaufbau, durch den Muff der Universitätsjahre bis zum Rausschmiss, durch aufregende Theaterzeiten mit faszinierenden Begegnungen. Als Rudolf Rach als Leiter des Theaterverlags bei Suhrkamp anfing, hatte sein Vorgänger gerade den Verlag der Autoren gegründet. Ein kollektives Modell, das den von den Eigentümern geführten Suhrkamp Verlag herausfordern sollte. Weiter lesen…

Täuschung

„Die Bilder kamen auf ihn zu: er sah das untergehende Abendlicht von Bogota und das ununterbrochene, millionenfach von Lichtern erleuchtete Chongping. Er atmete den Gestank im Ganges treibender Leichen und den durch Autoabgase sich verdichtenden Nebel von Islamabad. Er spürte das Messer an seiner Kehle in Detroit und den Sturz aus drei Metern Höhe in Buenos Aires.“ Weiter lesen…

kling ungelöscht

Zum ersten Mal lässt sich eine Performance des Schriftstellers Thomas Kling (1957 – 2005) hautnah auf DVD erleben. kling ungelöscht heißt die DVD-Edition mit begleitendem Booklet und Texten von Friederike Mayröcker, Marcel Beyer, Udo Kittelmann und Hubert Winkels, sowie Originaldokumenten und Fotos von Thomas Kling – herausgegeben von dem Künstler Boscher Theodor. Weiter lesen…

Vogelgeister

Egal, welchem Thema sich der US-amerikanische Autor Eliot Weinberger widmet, die Leser seiner Essays sind beglückt und erstaunt über seine »Wunderwerke« (Susanne Mayer in DIE ZEIT). Auf unvergleichlich poetische und elegante Art breitet er seine Berichte von fremden und vergangenen Kulturen vor uns aus und lässt uns die Welt durch seine Augen neu erfahren. Wer seine Texte kennt, weiß, dass Tiere dabei oft eine ganz besondere Rolle spielen, … Weiter lesen…

Was der Fall war

Einen Liebesbrief will der Erzähler seiner Frau schreiben, weil sie sich einen gewünscht hatte. Aber vielleicht, so überlegt er, ist es ein Trostbrief für ihn selber, denn seine Frau ist aus dem Haus im Wald, der Jagdhütte, die sie für ein Jahr gemietet hatten, nach drei Monaten verschwunden. Zwei Wochen lang hat er sie gesucht, den Ort umkreist, die Gegend durchstreift. Nun ist er ins Haus zurückgekehrt … Weiter lesen…

Den Zauberberg neu lesen

„Natürlich habe ich mich gefragt, ob noch etwas zu diesem Roman gesagt werden kann, was nicht schon längst gesagt worden ist, in all den Büchern und Aufsätzen über Krankheit, Zeit, Eros und Thanatos, über die Bedeutung der Zigarren, über des Weibes Wonne und über die Gebirgswelt, über Psychoanalyse und Parapsychologie, über den Einfluss von Schopenhauer, Nietzsche und Richard Wagner. Auch Hans Christian Andersen hat im Zauberberg seine Spuren hinterlassen. …“ Weiter lesen…

„Ich muß gestehen, ich habe viele Bücher gelesen. Wenn ich nicht mehr sein werde, werden sich alle diese Bände unmerklich verändern: größer die Ränder, kraftloser die Gedanken. Ja, ich habe mit zu vielen Menschen gesprochen, das setzt mich heute in Erstaunen. Jeder einzelne war ein ganzes Volk für mich gewesen…“

Maurice Blanchot, Der Wahnsinn des Tages.
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