poetica 11
26. – 31. Januar 2026
Mit Rike Scheffler (Kuratorin), Asmaa Azaizeh, Natalie Diaz, Alhierd Bacharevič, Haytham El-Wardany, Angélica Freitas, Sarah Howe, Sofia Jernberg, Ursula Krechel, Mélissa Laveaux, Joyelle McSweeney, Mette Moestrup und Daniela Seel
Die Poetica ist ein internationales Literaturfestival, das seit 2015 jährlich in Köln stattfindet. Es wird von der Universität zu Köln in Kooperation mit der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und kulturellen Einrichtungen der Stadt Köln veranstaltet und rückt im Besonderen die Lyrik als ausdrucksstarke Gattung der Weltliteratur in den Blickpunkt. Ein:e Autor:in kuratiert und moderiert das Festival und lädt zu einem Leitthema bis zu zehn prominente Dichter:innen aus aller Welt ein. Die Ausgangsidee für die Poetica war, dass Literatur ebenso Wissen formt wie die Wissenschaften. Der Dailog von kulturüberreifender Dichtung, Wissenschaft und Öffentlichkeit ermöglicht den Vergleich ästhetischer Ideen und ihren unterschiedlichen Antworten auf zentrale Daseinsfragen.
Charakteristisch für die Poetica ist die Präsenz aller Autor:innen bei den Veranstaltungen der Festivalwoche sowie die Vielfalt ihrer Veranstaltungsorte und Formate, von Diskussionen in der Universität und einer Schreibwerkstatt für Studierende über Lesungen bis zur szenischen Umsetzung von Poesie im Schauspiel Köln. Die literarischen Texte werden bei allen Veranstaltungen in der jeweiligen Originalsprache durch die Autor:innen und in deutscher Sprache durch Schauspieler:innen und Übersetzer:innen vorgetragen. Die Moderationen erfolgen in der Regel in englischer und deutscher Sprache. Die Haupttexte und Essays dokumentiert eine Buchpublikation, die zum Auftaktabend der Poetica vorliegt. Die Eröffnungsveranstaltung wird von Deutschlandfunk Kultur aufgezeichnet und gesendet.
Die Poetica wird finanziert durch die Universität zu Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die Kunststiftung NRW.



