LIT SPEZIAL
Der Literarische Salon mit Eva Menasse

Kulturkirche Köln, Siebachstraße 85, 50733 Köln
Moderation: Guy Helmiger und Navid Kermani
Eintritt: VVK 27,- / 23,- €; AK 31,- / 27,- €
VVK: https://litspezial.myticket.de/selection/event/date?productId=10229869350457&tourId=10229771151592

Guy Helminger und Navid Kermani begrüßen im Literarischen Salon, diesmal in der Kulturkirche Nippes, Eva Menasse.

Lange haben wir auf einen neuen Roman von Eva Menasse gewartet, die uns seit ihrem gefeierten Debüt Vienna ein ums andere Mal mit Witz und Scharfsinn, literarischer Meisterschaft und unerbittlicher Menschenkenntnis hingerissen hat. Auch ihr bisher jüngster Roman Dunkelblum, erschienen 2021, war wieder ein Bestseller und wurde in viele Sprachen übersetzt. Doch zuletzt ist Eva Menasse vor allem mit ihren klugen Einwürfen zu Meinungsfreiheit und Digitalität, Gaza und Antisemitismus hervorgetreten. Den PEN Berlin hat sie nebenher auch noch mitgegründet. Kaum eine andere public intellectual findet im deutschsprachen Raum heute so viel Beachtung wie die 1970 in Wien geborene Autorin, dabei hält sie sich von Twitter und Talkshows fern. Denn im Kern ist sie natürlich Literatin geblieben, ausgezeichnet unter anderem mit dem Böll-Preis, dem Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels und dem Hölderlin-Preis. Umso gespannter sind wir auf ihren neuen Roman: „Alleinruhelage“ (alle Kiepenheuer & Witsch). Um eine Ehe geht es, die zerbrochen ist, aber eigentlich um eine Zwischenbilanz des Lebens, an dem wir hängen, auch wenn es keines seiner Versprechen hält.

Eva Menasse, geboren in Wien, lebt seit über 25 Jahren in Berlin. Ihrem Debüt »Vienna« (2005) folgten Romane und Erzählungen („Lässliche Todsünden“, „Quasikristalle“, „Tiere für Fortgeschrittene“), die vielfach ausgezeichnet und übersetzt wurden. Preise (Auswahl): Heinrich-Böll-Preis, Friedrich-Hölderlin-Preis, Österreichischer Buchpreis, Bruno-Kreisky-Preis, Jakob-Wassermann-Preis, Ludwig-Börne-Preis und das Villa-Massimo-Stipendium in Rom. Ihr letzter Roman „Dunkelblum“ war ein Bestseller und wurde in zehn Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien der Essay „Alles und nichts sagen. Vom Zustand der Debatte in der Digitalmoderne“ (2023). 2025 wurde sie mit dem Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln ausgezeichnet.

Veranstaltungspartner: lit.COLOGNE, Stadtgarten Köln, Kulturamt der Stadt Köln, Buchhandlung Klaus Bittner, Stadtrevue

© Foto: Lena Giovanazzilaif

Eva Menasse, Alleinruhelage. Kiepenheuer & Witsch, 224 Seiten, 23,-€
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