Alma

Federica Manzon

Aus dem Italienschen übersetzt von Verena von Koskull
Pfaueninsel Verlag, 320 Seiten, 24,-€

Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Alma in ihre Heimatstadt Triest zurück – eine Stadt an der Grenze zwischen Ost und West. Hier begegnet sie Vili wieder, ihrer Jugendliebe, der ihr überraschenderweise das väterliche Erbe übergeben soll. Zwischen den Erinnerungen an die Habsburger Kaffeehäuser ihrer Großeltern, die mit ihr Deutsch gesprochen haben, an die endlosen Kindheitssommer und die Straße gen Osten, auf der ihr Vater einst immer wieder verschwand, wird Alma mit Fragen nach Herkunft, Liebe und Identität konfrontiert. Ihr Vater war Redenschreiber von Tito. Nach dem Zusammenbruch Jugoslawiens bleibt auch der Schatten des Krieges jenseits der Grenze existent, der Almas Liebe zu Vili vor vielen Jahren erschüttert hat.
Ein italienischer Bestseller: Triest, Liebe und Erinnerung im 20. Jahrhundert.

Federica Manzon, geboren in Pordenone, ist Schriftstellerin und Verlegerin. 2008 erschien ihr Romandebüt „Come si dice addio“ (Wie man Abschied nimmt). Für ihren von der Kritik gefeierten fünften Roman „Alma“, der 2024 in Italien erschien und in neun Sprachen übersetzt wird, erhielt sie verschiedene Preise, darunter den Premio Campiello. Federica Manzon lebt in Mailand.
„Alma“ ist ihr erster Roman, der auf Deutsch erscheint.

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