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Roberto Camurri

Der Name seiner Mutter

Pietro wächst bei seinem Vater in einem Provinznest in der norditalienischen Tiefebene auf. Inmitten von Feldern, Hügeln und unfertigen Neubauten scheint die Zeit stillzustehen. Schweigend trinken die Alten in der Bar an der Piazza ihren Kaffee, spielen bedächtig Karten. Weiter lesen...

Michael Connelly

Night Team

Seit drei Jahren arbeitet Renée Ballard nun schon in der Late Show, der berühmt-berüchtigten Nachtschicht des LAPD. Als sie in den frühen Morgenstunden von einem Routineeinsatz in das verlassene Detective Bureau der Hollywood Division zurückkehrt, um ihren Bericht zu schreiben, erwischt Ballard einen grauhaarigen Unbekannten mit Schnurrbart, der sich an den Aktenschränken zu schaffen macht. Weiter lesen...

Dmitrij Kapitelman

Eine Formalie in Kiew

Dmitrij Kapitelman kann besser sächseln als die Beamtin, bei der er den deutschen Pass beantragt. Nach 25 Jahren als Landsmann, dem Großteil seines Lebens. Aber der Bürokratie ist keine Formalie zu klein, wenn es um Einwanderer geht. Weiter lesen...

Christian Kracht

Eurotrash

Christian Krachts lange erwarteter neuer Roman beginnt mit einer Erinnerung: Vor 25 Jahren irrte in „Faserland“ ein namenloser Ich-Erzähler (war es Christian Kracht?) durch ein von allen Geistern verlassenes Deutschland, von Sylt bis über die Schweizer Grenze nach Zürich. Weiter lesen...

Callan Wink

Big Sky Country

Als Sohn eines Farmers hat August früh erfahren, was stilles Glück bedeutet. Bei der Arbeit kommt er zu sich. Kühe melken, Heu machen, die Geräte im Schuppen reparieren. Doch seine Mutter wünscht sich schon lange etwas anderes, nicht nur für ihn, und er muss nach der Scheidung mit nach Montana. Weiter lesen...

Wolfgang Welt

Kein Schlaf bis Hammersmith

Wolfgang Welt (1952-2016) gilt als "der größte Erzähler des Ruhrgebiets" (Willi Winkler), davor war er furioser Rock- und Popschreiber. Seine meinungsstarken, radikal-subjektiven Kritiken, Konzertberichte und Storys wirbeln die Szene der frühen 80er Jahre ordentlich durcheinander. Zu den Leidtragenden gehören Herbert Grönemeyer, Heinz Rudolf Kunze und Motörhead. Welt hämmert aber nicht nur Totalverrisse in die Schreibmaschine, sondern auch regelrechte Liebeserklärungen. Weiter lesen...

Franzobel

Die Eroberung Amerikas

Ferdinand Desoto hatte Pizarro nach Peru begleitet, dem Inkakönig Schach und Spanisch beigebracht, dessen Schwester geschwängert und mit dem Sklavenhandel ein Vermögen gemacht. Er war bereits berühmt, als er 1538 eine große Expedition nach Florida startete, die eine einzige Spur der Verwüstung durch den Süden Amerikas zog. Knapp 500 Jahre später klagt ein New Yorker Anwalt im Namen aller indigenen Stämme auf Rückgabe der gesamten USA an die Ureinwohner. Weiter lesen...

Alexander Osang

Fast hell

Ihre Wege kreuzen sich schon, laufen nebeneinander, lange, bevor Alexander Osang beschließt, Uwes Geschichte aufzuschreiben. Und mit ihm aufbricht auf einem Schiff in die Vergangenheit. Die weißen Nächte über der Ostsee - sie sind fast hell, verheißungsvoll und trügerisch, so wie die Nachwendejahre, die beide geprägt haben. Doch während Uwe der Unbestimmte, Flirrende bleibt, während sich seine Geschichte im vagen Licht der Sommernächte auflöst, beginnt für Alexander Osang eine Reise zu sich selbst, getrieben von der Frage, wie er zu dem wurde, der er ist. Eindringlich und mit staunendem Blick erzählt er von den Zeiten des Umbruchs und davon, wie sich das Leben in der Erinnerung zu einer Erzählung verdichtet, bei der die Wahrheit vielleicht die geringste Rolle spielt. Weiter lesen...

Michael Connelly

Schwarzes Echo

Harry Bosch, einst bei der Eliteeinheit des Morddezernats von Los Angeles, muss wieder ganz unten beim LAPD anfangen, nachdem er in vermeintlicher Notwehr einen Unbewaffneten erschossen hat. Viel Zeit sich zu gramen hat er nicht: Bei einem Routineeinsatz erkennt er in einem toten Junkie einen ehemaligen Kameraden aus dem Vietnamkrieg. Der Mann war wie Bosch eine der sogenannten »Tunnelratten«, die die unterirdischen Tunnelsysteme des Vietcong auszurauchern hatten. Hat sich Billy Meadows wirklich den goldenen Schuss gesetzt? Weiter lesen...

John Burnside

What light there is. Über die Schönheit des Moments

Für eine Sekunde nur ist er da, flackert auf, offenbart und entzieht sich wieder: der Augenblick. Er berührt uns in Form einer möglichen, aber nie geliebten Liebe, in der Anmut einer Schneeflocke, die sich sogleich auf unserer Haut in Wasser verwandelt, oder als kostbare Erinnerung gebannt in einer Fotografie. „Entscheidend war immer der Moment im Augenblick des Vergehens... Weiter lesen...

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