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John Burnside

What light there is. Über die Schönheit des Moments

Für eine Sekunde nur ist er da, flackert auf, offenbart und entzieht sich wieder: der Augenblick. Er berührt uns in Form einer möglichen, aber nie geliebten Liebe, in der Anmut einer Schneeflocke, die sich sogleich auf unserer Haut in Wasser verwandelt, oder als kostbare Erinnerung gebannt in einer Fotografie. „Entscheidend war immer der Moment im Augenblick des Vergehens... Weiter lesen...

Gustave Flaubert

Lehrjahre der Männlichkeit

Gesellschaftsgeschichte und Liebesgeschichte, vielfältig, böse, melancholisch. Die "Éducation sentimentale" wurde nach "Madame Bovary" Flauberts zweites Meisterwerk: Frédéric Moreau ist achtzehn und es wird ernst. Auf einem Seine-Dampfer verliebt er sich sofort und lebenslänglich. Doch Madame Arnoux ist verheiratet! Der Held tröstet sich mit Rosanette und stolpert in die 48er Revolution, die eine ganze Gesellschaft aus der Bahn wirft. Weiter lesen...

Nadeschda Mandelstam

Erinnerungen an das Jahrhundert der Wölfe

Nadeschda Mandelstam blickt auf Jahrzehnte zurück, von denen ihr Mann, der große Lyriker Ossip Mandelstam, in einem seiner Gedichte als Jahrhundert der Wölfe spricht. Ihr Erinnerungsbuch – erstmals neu und vollständig übersetzt – ist eine nachgetragene Liebesgeschichte und das eindringliche Porträt einer Epoche, in der 1938 ihr Mann in den Lagern verschwand und umkam. Weiter lesen...

Richard Wagamese

Das weite Herz des Landes

Als der sechzehnjährige Indigene Franklin Starlight gerufen wird, seinen Vater Eldon auf seiner letzten Reise zu begleiten, trifft er auf einen vom Alkohol gezeichneten, dem Tode geweihten Mann. Er hatte bisher kaum Kontakt zu seinem Vater, seine Mutter hat er nie kennengelernt. Die beiden machen sich auf den Weg durch das raue Herzland British Columbias auf die Suche nach einer letzten Ruhestätte, wo Eldon nach Art der indigenen Krieger beerdigt werden will. Weiter lesen...

Tim MacGabhann

Der erste Tote

Mexiko, heute. Die beiden Journalisten Andrew und Carlos sollen eigentlich nur ein Routinestück über die Ölindustrie in Poza Rica, Veracruz, machen, wo ein amerikanischer Konzern groß einsteigt. Zufällig finden sie die furchtbar verstümmelte Leiche eines jungen Umweltaktivisten, Julían Gallardo. Während Carlos noch fotografiert, trifft die Guardia Civil ein und scheucht beide aus der Stadt. Weiter lesen...

Dominique Manotti

Marseille.73

Elf Jahre nach der Unabhängigkeit Algeriens schwelt es an der Côte d’Azur. Bei Teilen der Marseiller Polizei gehört Rassismus zum guten Ton. Der Mord an einem französischen Busfahrer wirkt wie ein Signal zur Eskalation, Scharfmacher nutzen die aufgeheizte Stimmung aus, ein Junge wird auf offener Straße niedergemäht. Weiter lesen...

Hans-Jürgen Heinrichs

Der kürzeste Weg führt um die Welt

Hans-Jürgen Heinrichs ist ein Weltreisender mit umfassendem Wissen über europäische und außereuropäische Kulturen. Von Jugend an sucht er das Glück der Begegnung – in Europa, Afrika, im Vorderen Orient und im Pazifischen Raum. Ebenso setzt er sich mit den künstlerischen Entwürfen in Literatur, Film, Theater und Philosophie auseinander; immer nach Spuren suchend. Weiter lesen...

Rory MacLean

Durch Europa!

Was ist Wahrheit, was ist Fiktion? Die Frage drängt sich auf, wenn der kanadisch-britische Autor Rory MacLean von seiner Reise durch Europa berichtet. Sie führt ihn durch Länder, die wieder gespalten sind, aber anders als vor dreißig Jahren, als er diese Reise in umgekehrter Richtung von Berlin nach Moskau unternommen hat. Oft begegnet er den alten Geistern, vor allem aber neuen Ängsten. Rory MacLean Weiter lesen...

Yotam Ottolenghi / Ixta Belfrage

Flavour

Innovative, geschmacklich exzellente Rezepte auf Gemüsebasis sind das Herzstück von Yotam Ottolenghis Küche. In ihrem neuen Kochbuch destillieren Yotam Ottolenghi und Co-Autorin Ixta Belfrage drei Faktoren, die den Geschmack formen und präsentieren raffinierte Gemüsegerichte mit innovativen Zutatenkombinationen, die begeistern und inspirieren. Weiter lesen...

Thierry Paquot

Die Kunst des Mittagsschlafs

Die Siesta ist mehr als ein heiteres Dämmern – sie ist ein Moment der Ruhe, der Wollust und ein Akt des Widerstands, gefeiert in Kunst und Literatur. Wer mittags schläft, entzieht sich der Fremdbestimmung, widersetzt sich den Rhythmen der Arbeitswelt und der Produktivitätsmoral. Paquot erzählt die Geschichte des Mittagsschlafs in verschiedenen Mythen und Kulturen. Weiter lesen...

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