Empfohlen von

Esther Becker

Wie die Gorillas

Abnehmen, ohne anderen davon zu erzählen, den Rasierer auf dem Weg in die Schwimmbaddusche verstecken, schminken, als wäre alles von Natur aus so. In ihrem Debütroman „Wie die Gorillas“ beschreibt Esther Becker das Erwachsenwerden junger Frauen in einer Gesellschaft, die behauptet, alle könnten selbst bestimmen. Weiter lesen...

Clemens Bruno Gatzmaga

Jacob träumt nicht mehr

Jacob funktioniert. In der Agentur steht der nächste Pitch an, Brainstorming folgt auf Brainstorming. Die von seinem Team und ihm entwickelte künstliche Intelligenz Kay soll den Auftrag einer Großbank sichern, der weitere Aufstieg auf der Karriereleiter winkt. Keine Zeit für Träume. Weiter lesen...

Peter Terrin

Blanko

Viktor verliert bei einem brutalen Überfall seine Frau und ist nun allein für den gemeinsamen Sohn Igor verantwortlich, um den er sich mit großer Hingabe kümmert. Doch angesichts der traumatischen Ereignisse wächst seine Sorge um Igors Wohlergehen von Tag zu Tag. Schon die Schule ist ja theoretisch ein Gefahrenherd, weshalb Viktor den Jungen mit dem Taxi hinbringt, sicher ist sicher. Weiter lesen...

Simon Urban

Wie alles begann und wer dabei umkam

Ein furioser Schelmenroman über einen Juristen: böse, treffsicher und extrem witzig. Wo endet ein inselbegabter Jurastudent, der an den starren Regelwerken des Gesetzes verzweifelt und beschließt, das Recht selbst in die Hand zu nehmen? Weiter lesen...

Ivo Andrić

Insomnia. Nachtgedanken

"Hat noch wer die Welt so geliebt wie ich?" Sein ganzes Erwachsenenleben lang hat sich der Jahrhundertschriftsteller Ivo Andrić, weltweit gelesen und ausgezeichnet mit dem Nobelpreis für Literatur für seine historischen Romane, Notizen gemacht – Alltagsbeobachtungen, Reiseeindrücke, Charakterbilder, lakonische Kürzestgeschichten. Zu den schonungslosesten, erschütterndsten, intimsten Texten zählen jene, die sich mit der Schlaflosigkeit, dem Altern, der Vergänglichkeit beschäftigen. Pralle Lebenslust gemischt mit Franz Kafka und Edgar Allan Poe, so lässt sich dieses großartige Buch charakterisieren, das der Andrić-Biograf Michael Martens zusammengestellt hat. Weiter lesen...

Paul Auster

Mit Fremden sprechen

"Mit Fremden sprechen" ist eine vom Autor selbst zusammengestellte Auswahl seiner besten Essays und Schriften aus fünfzig Jahren, die sowohl berühmte Texte als auch bislang Unveröffentlichtes enthält. Beginnend mit einer kurzen philosophischen Betrachtung, die er mit zwanzig schrieb, und schließend mit einer Reihe von politischen Texten über Themen wie Obdachlosigkeit, 9/11 oder den Zusammenhang zwischen Fußball und Krieg, bieten die 44 Stücke dieser Auswahl einen großen Überblick über Austers Ansichten zu klassischen und zeitgenössischen Schriftstellern, zur Hochseilartistik von Philippe Petit, zu seinen Kunstaktionen mit Sophie Calle und dem langen Weg, den er mit seiner geliebten mechanischen Schreibmaschine zurückgelegt hat. Weiter lesen...

Iwan Bunin

Leichter Atem

„Leichter Atem“ ist eine der schönsten Erzählungen Bunins. In der Geschichte der aparten, mutwilligen Gymnasiastin Olja, die von einem Freund ihres Vaters verführt wird, stehen Beschwingtheit und Melancholie dicht nebeneinander. Von einer fatalen Affäre erzählt auch „Der Sohn“: Madame Mareau, die Ehefrau eines Kolonialbeamten in Algerien, gibt aus Unzufriedenheit und Koketterie den Avancen eines jungen Verehrers nach. Weiter lesen...

Patricia Highsmith

Ladies

Eine junge Frau versucht sich mit einem Mord aus ihrer Ehe zu befreien. Ein Au-pair-Mädchen zündet das Haus seiner Arbeitgeber an, damit sie die ihr anvertrauten Kinder retten und zur Heldin werden kann. Zwei junge Mütter, geeint durch ihre unglücklichen Ehen, getrennt durch den Klassendünkel der einen und das Liebesglück der anderen. Ein Findelkind, das von Nonnen als Mädchen aufgezogen wird und das Kloster sprengt, um endlich ein Junge werden zu können. Frauen – so unterschiedlich wie anrührend wie smart wie fies wie unvergesslich. Weiter lesen...

Rafael Horzon

Das Neue Buch

Zehn Jahre nach Rafael Horzons erfolgreicher Autobiografie „Das Weisse Buch“ ist es still geworden um den einstigen Liebling der Berliner Intelligenzija. Zu still, wie er findet. Also rafft er sich auf, um es noch einmal zu versuchen: Mit einem neuen Buch möchte er sich zum wichtigsten Intellektuellen des 21. Jahrhunderts aufschwingen, ja sogar endlich den heiß ersehnten Nobelpreis gewinnen. Doch ihm fällt einfach nicht ein, worüber er schreiben könnte Weiter lesen...

Young-Ha Kim

Aufzeichnungen eines Serienmörders

Tierarzt Byongsu Kim (70) ist „pensionierter“ Serienmörder. Er verbringt seine Zeit damit, Klassiker zu lesen und Gedichte zu schreiben. Kurz nachdem er in seinem Viertel einem Mann begegnet, den er als seinesgleichen erkennt, wird bei ihm beginnende Demenz diagnostiziert. Weiter lesen...

nach oben